2026 – Das Internationale Jahr der Hirtinnen und Hirten

Ein Jahr im Zeichen von Tradition, Verantwortung und Zukunft

Spendenaufruf

für den Hirtenzug 2026

Hirten / Schäfer / Weidetierhalter sind oft ruhige Menschen, die sich mit der Natur und ihren Tieren ohne große Worte verstehen. Andererseits wird nur gehört, wer sich laut und deutlich äußert.

Die Arbeit der Weidetierhalter erzeugt nicht nur Lebensmittel und Wolle. Beweidung ist für Erhalt und Pflege unserer Kulturlandschaften, besonders auch vieler Hotspots der Artenvielfalt, durch nichts zu ersetzen. Nach hartem Ringen wuchs in den letzten Jahren der Konsens in der Politik, dass die Weidetierhalter für besondere Leistungen entlohnt oder für den Aufwand entschädigt werden müssen, damit sie nicht gezwungen sind, wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit diese Arbeit einzustellen, und damit das politische Ziel des Erhalts der Artenvielfalt in vielen Aspekten unerreichbar zu machen. Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen war das griffige Motto.

Der vorgelegte Entwurf zur neuen Planungsperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU wirft diesen Konsens über Bord. Radikale Änderungen der Finanzierung führen dazu, dass sehr vieles von dem, was besonders für die Weidetierhaltung wichtig ist und bisher als gesetzt galt, neu erstritten werden muss. Dafür haben wir nur dieses Jahr. Dann sind alle Messen gesungen.

Um uns Gehör zu verschaffen, mit Politik und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen, und um uns gegenseitig Mut zu machen, wurde der Hirtenzug 2026 – im „Internationalen Jahr der Hirten und Weidelandschaften“ – als gemeinsamer Arbeitskreis von VdL, BVBS und dem Förderverein ins Leben gerufen. Jede Form der Unterstützung, auch Geld, wird gebraucht. Viele Aktivitäten sind geplant, Infomaterial ist in Vorbereitung und das ganze will koordiniert werden.

Der gemeinnützige Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. hat ein Sonderkonto für den Hirtenzug eingerichtet. Spendenbescheinigungen werden bei Angabe der Adresse des Spenders ausgestellt.

Spendenkonto „Hirtenzug“ des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung:
IBAN: DE36 3806 0186 2100 2710 12 oder QR-Code:
Kontakt: info@hirtenzug2026.de
Tel.: 0151-29823925

Warum ein Internationales Hirtenjahr?

Bedeutung des Hirtenjahres 2026

Das Internationale Hirtenjahr 2026 rückt die wichtige Rolle der Schäferinnen und Schäfer in den Mittelpunkt.

Weltweit leisten Hirtinnen und Hirten einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft, zum Schutz der Biodiversität und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Mit dem Hirtenjahr soll auf die gesellschaftliche, ökologische und kulturelle Bedeutung der traditionellen Weidewirtschaft aufmerksam gemacht werden. Zugleich bietet es die Gelegenheit, den Dialog zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Öffentlichkeit zu stärken – und das Bewusstsein für die Leistungen der Schafhaltung zu fördern.

Wurzeln, Wissen und Wandel

Tradition & Kultur
Foto: Sabrina Gorges

Schäferinnen und Schäfer bewahren ein jahrhundertealtes Wissen, das tief in der europäischen Kulturgeschichte verwurzelt ist.

Ihre Arbeit verbindet Handwerk, Naturverständnis und Verantwortung für Tier und Landschaft. Das Hirtenjahr 2026 erinnert daran, dass die Schäferei nicht nur ein Beruf, sondern auch ein lebendiges Kulturerbe ist – überliefert von Generation zu Generation.

In Liedern, Bräuchen und Festen lebt diese Tradition weiter und prägt bis heute das Bild ländlicher Regionen.

Schäferei heute – im Spannungsfeld von Natur, Technik und Zukunft

Heute & Morgen - Schäferei im Wandel

 

Die Schäferei verbindet jahrhundertealte Tradition mit modernen Ansätzen für eine nachhaltige Zukunft.

Ob innovative Herdenmanagement-Systeme, der Schutz unserer Weideflächen oder die Ausbildung des Nachwuchses – die Aufgaben von heute gestalten die Schäferei von morgen.

Im Internationalen Hirtenjahr 2026 wollen wir zeigen, wie vielfältig, wichtig und zukunftsorientiert dieser Beruf ist.

 

Moderne Technik

Digitale Lösungen unterstützen Schäferinnen und Schäfer bei der täglichen Arbeit. Mit modernen Herdenmanagement-Tools lassen sich Tierdaten, Weidebewegungen und Zuchtinformationen einfach erfassen und auswerten. So wird die Arbeit effizienter, transparenter – und wertvolles Wissen bleibt langfristig erhalten.

Herdenschutz & Biodiversität

Schäferinnen und Schäfer leisten mit ihrer Arbeit aktiven Natur- und Artenschutz. Durch gezielten Herdenschutz und angepasste Weideführung bleibt die biologische Vielfalt unserer Landschaften erhalten. So entsteht ein Gleichgewicht zwischen Nutztierhaltung, Wildtierbestand und ökologischer Verantwortung.

Ausbildung & Nachwuchs

Gut ausgebildete Schäferinnen und Schäfer sichern die Zukunft der Weidetierhaltung. Das Hirtenjahr 2026 bietet Gelegenheit, den Beruf Tierwirt mit der Fachrichtung Schäferei bekannter zu machen und junge Menschen für diese vielfältige Aufgabe zu begeistern. Wissen, Erfahrung und Leidenschaft – das ist die Basis für den Nachwuchs von morgen.

Gemeinsam feiern wir das Hirtenjahr!

Aktionen & Veranstaltungen
Bildquelle: www.weidelandschaft-hirtentum.de

Ablauf des Hirtenjahres 2026

Detaillierter Zeitstrahl mit wichtigen Informationen

Januar 2026

  • 25. Januar 2026
Am 25.01.2026 wurde der Hirtenstab bei einem Gottesdienst anlässlich der Grünen Woche 2026 gesegnet.
Mehr dazu
25. Januar 2026
25. Januar 2026

Januar 2026

  • 25. Januar 2026
Nach der Segnung des Hirtenstabes wurde der Stab an die VDL übergeben. Die nächste Übergabe des Hirtenstabes findet auf der Merinolandschafelite am 05. - 06.02.2026 in Wertingen statt.
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Februar 2026

  • 05. - 06. Februar 2026
Der nächste Halt des Hirtenstabes ist die Merinolandschafelite in Wertingen. Dort findet die nächste Übergabe des Hirtenstabes statt. Weitere Infos folgen in Kürze
Mehr dazu
05. - 06. Februar 2026
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